Archive for the Filme Category

Monsters – Roadmovie mit Aliens

Posted in Filme on 16. Dezember 2010 by astariel

Vor 6 Jahren erforschte die NASA die Möglichkeit, dass sich ausserirdisches Leben in unserem Sonnensystem aufhalten könnte. Eine Sonde wurde gestartet, die Proben sammeln sollte, stürzte aber beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über Zentralamerika ab. Kurz danach breitete sich eine neue Lebensform dort aus, und halb Mexiko wurde zur „Infizerten Zone“….

Klingt alles ein wenig nach District 9, oder? Nun ja, aber bei den Aliens, die in einer Sperrzone leben, hört die Gemeinsamkeit schon auf. Die Ausserirdischen sind riesige, krakenähnliche Wesen, die man nur selten zu Gesicht bekommt. Spontan musste ich dabei an Cthulhu denken… hat die Sonde etwa die alten Götter wieder auf die Erde geholt? 😉

Sei´s drum, die Story ist schnell weiter erzählt. Ein Fotograf und die Tochter seines Chefs müssen wegen einiger widriger Umstände nun durch diese Zone durch, um wieder nach Amerika zu kommen. Punkt. Somit erleben wir einen Roadtrip durch Mexiko, wo die Protagonisten dem unfreundlichen Militär, geschäftstüchtigen Mexikanern und freundlichen Familien begegnen… und auch mal den Aliens, die man sonst nur verwackelt in einem der Fernseher oder tot unter Trümmern zu Gesicht bekommt.

Wer einen Knaller wie District 9 erwartet, wird enttäuscht sein. Auch eine Art Gesellschaftskritik á la „Wer sind eigentlich die wahren Monster“ hält sich stark in Grenzen. Übrig bleibt ein Roadmovie mit einigen Längen und einer Prise Ausserirdische.

Bemerkenswert allein ist, unter welchen Umständen der Film entstanden ist. Die beiden Hauptdarsteller bekamen nur grobe Anweisungen, worum es in den Szenen geht, nahezu sämtliche Dialoge sind improvisiert. Auch sämtliche anderen Personen, die mitspielen, waren nur Menschen, die zufällig vor Ort waren. Gedreht wurde an Original-Schauplätzen in Mexiko, oftmals ohne Drehgenehmigung. Die Filmcrew bestand nur aus zwei Leuten, die handelsübliche Kameras verwendeten, sämtliche Schnitte und Spezialeffekte sind quasi am heimischen PC entstanden. Mit diesen Infos im Hinterkopf ist es dann schon wieder erstaunlich, wie professionell der Film wirkt.

Fazit: Nix für Science-Fiction und Action-Freaks, aber für Freunde eher ruhiger Roadmovies mit sozialem Touch (und grossen Krakenwesen) sicher sehenswert.

Paranormal Activity 2 – Tokyo Night

Posted in Filme on 24. November 2010 by astariel

Normalerweise sind es ja die Japaner, die die guten Filmideen liefern, welche dann von Hollywood kopiert werden. Doch diesmal ist es umgekehrt: Japan liefert seine eigene Fortsetzung des Überraschungshits „Paranormal Activity“ ab.

Die Story ist schnell erzählt: ein Ausstauschstudent „importiert“ den pöhsen Dämon aus San Diego nach – richtig – Tokyo, wo dann munter weiter gespukt wird.

Diesen Monat erscheint der Film in Japan. Wann er hierzulande über die Bildschirme geistert, ist noch ungewiss.

The Walking Dead

Posted in Filme on 15. November 2010 by astariel

Besser spät als nie, hier mein erster Eindruck der Zombie-Soap:

Gestern konnte ich nun endlich den Auftakt der mit Spannung erwarteten Zombie-Serie sehen: „The Walking Dead“! Nach dem ganzen Vampire-Hype im Kino und im TV wurde es auch wahrlich mal Zeit, den wandelnden Toten Respekt zu zollen… und das tut diese Serie, und zwar mit einer Menge Kopfschüsse.

Nach einem doch recht ansprechenden Auftakt geht es erst mal etwas ruhiger zu, wobei sich der Zuschauer erstmal in eine Serienversion von „28 Days later“ versetzt fühlt, da der Hauptprotagonist, ein typischer amerikanischer Cop, sich nach einem Schusswechsel in einem Krankenhaus wiederfindet, welches er nach seinem Erwachen verlassen und ziemlich blutverschmiert vorfindet.

Also taumelt er zwischen Leichenbergen und einem halbierten Zombie nach Hause, wo er in seiner Nachbarschaft zwei weitere Überlebende findet, die ihn über die Ereignisse der letzten Tage (oder Wochen?) aufklären. Schliesslich beschliesst er, nach Atlanta aufzubrechen, welches angeblich noch ein sicherer Ort für die noch atmenden Menschen sein soll und wo er seine verschwundene Frau und seinen Sohn vermutet.

Dort angekommen, merkt er jedoch recht schnell, dass die Stadt doch nicht so sicher ist, wie er anfangs vermutet, doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Allen in allem macht „The Walking Dead“ einen recht guten Eindruck auf mich. Die Charaktere wirken auf mich rund und ausgefeilt, die Zombies sind alle schön tot-lebendig und das Setting wirkt überzeugend apokalyptisch. Für eine TV-Serie spritzt auch das CGI-Blut recht ansehnlich. Lassen wir uns also überraschen, wie sich die Story weiter entfalten wird!



Zu erwähnen sei noch, dass die deutsche Ausstrahlung auf dem Pay-TV-Sender FOX schon in der Pilotfolge einiges an Federn respektive Gore lassen musste, und wer die zweite Folge bereits gesehen hat, kann sich denken, dass es da auch nicht besser ausschauen dürfte.